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23.10. / 14 Uhr | Audiowalk zu NS-Zwangsarbeit in Adlershof

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Samstag 23.10.2021, 14:00 Uhr, ca. 2 hTreffpunkt S Adlershof – am Fahrstuhl

Während des Zweiten Weltkrieges war Berlin die größte Rüstungsmetropole Europas. Hier leisteten über 400.000 Menschen aus West- und Osteuropa Zwangsarbeit. Am Industriestandort Adlershof befanden sich zahlreiche Lager und Unterkünfte für Zwangsarbeitende. Der Rundgang führt zu den Orten der NS-Zwangsarbeit in Berlin-Adlershof.

Der Audiowalk wurde vom Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Schöneweide und dem Museum Treptow in Kooperation entwickelt und am 19.9. eröffnet.

Diese Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe “Von der Geschichte zur Gegenwart”. Zur Übersicht und weiteren Veranstaltungen der Veranstaltungsreihe.

Noch bis zum 24.10.2021 können Vorschläge für die Veranstaltungsreihe im kommenden Jahr eingereicht werden! Über welche Örtlichkeiten, über welche Themen wollten Sie hier in Treptow-Köpenick schon immer mehr erfahren?

Schreiben Sie uns eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

19.10.21 um 16 Uhr | Online-Fachaustausch zu KiTa und Diskriminierung

KITA Fachaustausch

Fachaustausch: Kita und Diskriminierung

19.10.2021 – 16 bis 18 Uhr – Online via Zoom

Jim Knopf und Pippi Langstrumpf - alles nur Kindergeschichten? Diskussionen zur Diskriminierung in der Kinderbuchliteratur, haben in den letzten Jahren für viele Emotionen und große Aufmerksamkeit gesorgt.

Mittlerweile gibt es auch belebte Debatten zu den Themen Diskriminierung und Rassismus im Kleinkindalter und in der Kindertagesstätte. Leider wird diesen Themen nicht immer und überall die nötige Aufmerksamkeit geschenkt. Doch sind diskriminierende Strukturen und Erfahrungen prägender Teil der Realität von Kleinkindern. Wie können Fachkräfte dabei präventiv wirken? Welche Fragen müssen wir uns als diskriminierungssensible Pädagoginnen und Bezugspersonen stellen und welche Haltung an den Tag legen, um allen Kindern eine bestmögliche Entwicklung zu garantieren? Eines steht fest: diskriminierungskritische Bildung und Praxis kann nicht früh genug beginnen.Organisiert wird der Fachaustausch Diskriminierung und Kita von den Projekten „aras*- politische Bildung in Treptow Köpenick“ und Zentrum für Demokratie. Die Projekte sind Teil der Fach- und Netzwerkstelle Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick in Trägerschaft von Offensiv91.Ansprechen möchten wir mit der Veranstaltung insbesondere Fachkräfte aus Kitas in Treptow-Köpenick, die sich in ihren Einrichtungen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung einsetzen möchte. Darüber hinaus freuen wir uns über interessierte Gäste aus den anderen Berliner Bezirken. Ebenso möchten wir Eltern und Bezugspersonen von Kindern im Kleinkindalter herzlich einladen!Neben Fragen nach den Erscheinungsformen von Diskriminierung in der Kita und dem Kindergartenalter allgemein wird es auch um "best practise" -Beispiele gehen. Zur fachlichen Unterstützungen haben wir drei Expertinnen aus dem Feld eingeladen: Maryam Haschemi Yekani (Kinderwelten, Projekt Kids), Eva Prausner (Projekt Eltern stärken, PAD ev.) und Manuela Peters (Melli-Beese-Haus, FippEV.)

Die Veranstaltung verbindet kurze Inputs und Mini-Workshops

Wir bitten um eine Anmeldung mit einer Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Veranstaltung findet Online über das Programm Zoom statt. Die Einwahldaten erhaltet Sie mit der Anmeldung.Wir freuen uns auf eine spannende Veranstaltung.

 

Weitere Informationen

Kontakt

www.zentrum-für-demokratie.de

Benedikt Hotz

Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick

Telefon: 030/ 65487293

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Hier geht's zur Pressemitteilung.

15. - 17.10. | Neueröffnung: „zurückgeschaut | looking back – Die Erste Deutsche Kolonialausstellung von 1896 in Berlin-Treptow“

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Pressemitteilung vom 05.10.2021

Cornelia Flader, Bezirksstadträtin für Weiterbildung und Kultur, teilt mit:

Die Museen Treptow-Köpenick und das Projekt Dekoloniale Erinnerungskultur in der Stadt zeigen ab dem 15. Oktober 2021 die grundlegend überarbeitete Ausstellung „zurückgeschaut I looking back – Die Erste Deutsche Kolonialausstellung von 1896 in Berlin-Treptow“. Es ist die erste Dauerausstellung zu Kolonialismus, Rassismus und Schwarzem Widerstand in einem Berliner Museum.

Vor 125 Jahren, vom 1. Mai bis 15. Oktober 1896, fand im Treptower Park die „Erste Deutsche Kolonialausstellung“ statt. An der Großveranstaltung waren Politik, Wirtschaft und Kirchen sowie ethnologische und naturwissenschaftliche Museen beteiligt. Im Rahmen einer diskriminierenden „Völkerschau“ wurden 106 Menschen aus den deutschen Kolonien vor einem Millionenpublikum zur Schau gestellt. Den meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmern war nicht bewusst, dass sie in Berlin vor Publikum „ausgestellt“ werden sollten. Viele von ihnen wehrten sich gegen die ihnen zugewiesene Rolle: Kwelle Ndumbe aus Kamerun kaufte sich ein Opernglas und schaute auf das Publikum in Berlin zurück. Die Kolonialausstellung von 1896 ist ein zentrales Ereignis der Globalgeschichte Berlins und von besonderer Bedeutung für die Geschichte seiner Schwarzen Community.

Die Dauerausstellung „zurückgeschaut | looking back“ widmet sich der Geschichte und den Nachwirkungen der Ersten Deutschen Kolonialausstellung. Im Fokus stehen die 106 Kinder, Frauen und Männer aus Afrika und Ozeanien, ihre Biographien und ihr Widerstand. Zudem werden die Struktur der Kolonialausstellung und deren historischer Kontext verdeutlicht. Die neue Ausstellung ist das Ergebnis einer engen Kooperation zwischen den Museen Treptow-Köpenick und den afrodiasporischen und dekolonialen Organisationen des Projektverbundes Dekoloniale Erinnerungskultur in der Stadt. Die graphische Neugestaltung von „zurückgeschaut | looking back“ erfolgte durch das Studio visual intelligence.

Dekoloniale Erinnerungskultur in der Stadt ist ein gemeinsames Projekt von Berlin Postkolonial e.V., Each One Teach One – EOTO e.V., Initiative Schwarze Menschen in Deutschland – ISD-Bund e.V. und der Stiftung Stadtmuseum Berlin. Der Teilbereich Dekoloniale [Re]präsentationen realisiert eine Reihe von Kooperations-Ausstellungen, die sich in unterschiedlichen Bezirken mit Berlins Kolonial- und Widerstandsgeschichte und ihren Nachwirkungen befassen. Das Projekt wird von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und von der Kulturstiftung des Bundes gefördert.

Pandemiebedingt findet die Ausstellungseröffnung am 15.10.2021 um 18:00 Uhr als Streaming-Event statt. Geplant sind ein Podiumsgespräch der Kuratorinnen und Kuratoren sowie Beiträge der Künstlerin Bahati. Der Streaming-Link wird am 15.10. über die Webseiten der Museen Treptow-Köpenick und des Projektes Dekoloniale Erinnerungskultur in der Stadt erreichbar sein:

https://www.berlin.de/museum-treptow-koepenick/

https://www.dekoloniale.de/de

Am darauffolgenden Wochenende finden Zeitfensterführungen durch die neue Ausstellung statt. Bitte melden Sie sich hierzu unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an.

Sa, 16.10.2021, 10:00 Uhr / 13:00 Uhr / 17:00 Uhr

So, 17.10.2021, 10:00 Uhr / 12:00 Uhr / 14:00 Uhr / 16:00 Uhr

Das Museum Treptow befindet sich in der 2. Etage des historischen Rathauses Johannisthal, Sterndamm 102, 12487 Berlin. Die Ausstellung ist ab dem 17.10. wie folgt geöffnet: Mo 10:00 bis 18:00 Uhr, Di 10:00 bis 16:00 Uhr, Do 10:00 bis 18:00 Uhr und So 14:00 bis 18:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 

Von der Geschichte zur Gegenwart: Eure Ideen bis 25.10. einreichen!

1flyerHistorische und politische Bildungsarbeit in Treptow-Köpenick: Vorschläge für die Veranstaltungsreihe "Von der Geschichte zur Gegenwart" einreichen!

Pressemitteilung vom 06.10.2021 – Bezirksamt Treptow-Köpenick

Die Veranstaltungsreihe soll über die geschichtlichen Dokumente von Diskriminierung, Menschenverachtung und Diktatur aufzeigen, warum Bürgerbeteiligung, Partizipation und gesellschaftliches Engagement so wichtig sind. Die Veranstaltungsreihe findet seit 2019 statt.

Das Programm für das zweite Halbjahr 2021 finden Sie hier

und hier.

Gerne können Sie noch bis zum 24.10.2021 Vorschläge und Ideen für das kommende Jahr einreichen! Über welche Örtlichkeiten, über welche Themen wollten Sie hier in Treptow-Köpenick schon immer mehr erfahren?

Schreiben Sie uns eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Die Reihe ist ein Kooperationsprojekt von vielen verschiedenen Menschen und Trägern: aras* – politische Bildung an Schulen, Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick, Partnerschaft für Demokratie Treptow-Köpenick, Partnerschaft für Demokratie Schöneweide Projekt Dialog im Kosmos – aufsuchende politische Bildung im Kosmosviertel in Berlin Altglienicke, InteraXion – Willkommensbüro für geflüchtete, Menschen und Migrant*innen, offensiv’91 e.V., TKVA- Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus (Pad gGmbH), MaMis en Movimiento e.V., Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Museen Treptow-Köpenick, Bezirksamtes Treptow-Köpenick – Integrationsbereich

 

gefördert durch

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Besucher*innenadresse:

Zentrum für Demokratie
Michael-Brückner-Str. 1/Spreestraße
(gegenüber S-Bhf Schöneweide
 
Tel.: Tel.: 030 - 65 48 72 93
E-Mail: zentrum@offensiv91.de

 
Postanschrift:
 
Zentrum für Demokratie
c/o Villa offensiv
Hasselwerderstr. 38 - 40
 
12439 Berlin