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Onlinesprechstunde mit den Partnerschaften "How-to Project?!"

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Wann:

25. Februar um 17 Uhr

 

Wo:

Online per Anmeldung bis zum 24. Februar um 18 Uhr. Wir schicken euch dann den Einladungslink per E-Mail zu.

 

Was:

Die Partnerschaften für Demokratie Schöneweide und Treptow-Köpenick laden euch am Donnerstag, den 25. Februar, um 17 Uhr zu einer Onlinesprechstunde ein. Adressiert ist die Veranstaltung "How-to Project?!" an alle Projekt-Antragssteller*innen dieses Jahres und natürlich auch an alle Interessierten. Wir wollen uns mit euch darüber austauschen, was bei einer Antragsstellung zu beachten ist: (zeitliche) Abläufe, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und der Bürokratie.

Zu Gast haben wir Sebastian vom Jugendamt für knifflige administrative Fragestellungen.

Kommt vorbei und bringt eure Fragen mit :).

 

Hinweis! Die Veranstaltenden behalten sich vor, Teilnehmende von der Veranstaltung auszuschließen, wenn diese durch ihr Verhalten, insbesondere durch rechtsextreme, rechtspopulistische, rassistische und antisemitische Äußerungen das Seminar oder den Workshop grob oder wiederholt stören.

PM: "At the end of the day"- Online Archiv zu Corona

Das Kunstprojekt "At the end of the Day" wurde im vergangenen Jahr 2020 durch den Aktionsfonds der Partnerschaft für Demokratie Schöneweide gefördert.

Verschiedene Workshopsformate luden Teilnehmer:innen mit diversen Backgrounds aus Schöneweide ein, sich mittels Video, Fotografie, Performance und Story-Telling mit ihren eigenen ganz persönlichen Erfahrungen und Emotionen in Zeiten der Corona-Pandemie auseinanderzusetzen, und sie künstlerisch zu verarbeiten.

Entstanden ist ein sehr persönliches, ästhetisches und emotionales online-Archiv auf: https://attheendoftheday.de/

 

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Pressemitteilung At the End of the Day 1

PRESSSEMITTEILUNG: AT THE END OF THE DAY

Im Rahmen vom Bundesprogramm „Demokratie Leben!“ haben die Künstler*innen Irene Accardo, Riako Napitupulu, Evgeny Khlebnikov und Diana Juneck das Kunstprojekt At the end of the day mit Bürger*innen aller Altersgruppen und verschiedenster Herkunft in Schöneweide künstlerische
Workshops veranstaltet und Interviews zum Thema Corona geführt. Die Aktion wurde von Garage Tanz e.V ., Werkstatt für darstellende Künste produziert.

Schöneweide, ein altes Arbeiterviertel Ost Berlins, nach der Wende wegen Arbeitslosigkeit, Alkoholismus und sozialer Probleme geplagt, wurde bis in den letzten Jahren als umstrittene Hochburg der Rechtsradikalen wahrgenommen. Durch soziale Veränderungen, Migration und Gentrifizierung änderte Schöneweide wieder sein Gesicht und bis heute ist es einer der Kieze mit größter Vielfalt an BürgerInnen Berlins: Neonazi neben Waldorfschüler, junge Ökofamilien, Senioren aus der DDR und dem Vietnam, Studenten der HTW neben KünstlerInnen, Expats aus Europa und USA und Familien von türkischer und bulgarischer Herkunft.

At the End of the Day zielte eben diese Vielfalt im kontrastreichen Ortsteil an. Anwohner*innen konnten sich in einer Zeit des Ausnahmezustandes und social distancing sich auf eine sehr persönliche Art und Weise mitteilen. At the end of the day wird im November 2020 durch die Produktion eines Archivs der Emotionen in Form einer Web-Site der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Durch diese vielfältige Erfahrung haben die Künstler*innen festgestellt, dass für eine diskriminierungssensible Teilhabe spezifische Modelle der Vermittlung und Inklusion notwendig sind.

So haben die Künstler*innen des polysense art Kollektivs I’m Auftrag Von GARAG e.V. neben den klassischen Workshop-Formaten (Wochenende, eintägige oder wöchentliche Workshops), auch aktiv TeilnehmerInnen in der Nachbarschaft kontaktiert und besucht. Kooperationspartner wurden aufgesucht, zu kleinen, lokalen, sozialen und kulturellen Akteuren wurde Kontakt aufgenommen. Es wurden heimische Interviews/ Workshops in Home Offices und in lokalen Treffpunkten der verschiedenen Teilnehmenden flexibel und individuellorganisiert.

Dieses sehr energie- und zeitaufwändige Format hat sich als sehr erfolgreich erwiesen. Entstanden sind eine große Vielfalt an TeilnehmerInnen, einzigartige und persönliche Gespräche, sowie eine aktive Partizipation der TeilnehmerInnen.

Das Endergebnis ist endlich online!
www.attheendoftheday.de

Dankeschön und gemütliche Feiertage!

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Das gesamte ZfD-Team bedankt sich bei allen Kolleg*innen, Unterstützer*innen, Projekten und Freund*innen für die tolle Zusammenarbeit und große Ausdauer und Kreativität im herausfordernden Jahr 2020. Wir freuen uns auf die vielen neuen Projekte, Veranstaltungen und Feste mit euch im neuen Jahr. Ab dem 4. Januar sind wir wieder für euch da.
Bleibt alle gesund und passt gut auf euch auf!

#NoNazis #NoRacism #Antifaschismus #Solidarität

Rückblick 9. November: Erdaustausch auf dem Grabfeld Altglienicke

Erdaustausch auf dem Grabfeld Altglienicke am 9.11.2020

Hintergrund zur Veranstaltung am 9. November: Im Urnensammelgrab U2 in Berlin-Altglienicke ist u.a. auch Pfarrer Zienkowski als KZ-Opfer bestattet. Frau Iwanicka und Tochter wollen als Familienangehörige zu uns nach Berlin kommen, das KZ-Sachsenhausen besichtigen und in Gegenwart von Schüler*innen des Archenholdgymnasiums und Pfarrern (...) ihres Familienangehörigen anlässlich des 80. Todestages gedenken.

Am Montag, den 9.11.20 empfing Bürgermeister Igel um 12 Uhr die Gäste im Rathaus. Von dort begaben sich die Teilnehmer*innen des Empfanges auf den Friedhof Altglienicke. Hier waren noch eine betreuende Lehrerin und ein des Archenholdgymnasiums sowie die beiden katholischen Pfarrer zur Gedenkfeier erschienen. Der ursprüngliche Plan mit allen Schüler*innen der AG an der Gedenkstunde teilzunehmen, musste wegen der geltenden Versammlungsbestimmungen drastisch eingeschränkt werden. 

Bürgermeister Igel erinnerte in seiner Rede auf dem Friedhof an den 9. November, der für Deutschland ein Schicksalstag war und ist. Er machte aber auch auf die Neugestaltung der Grabanlage auf diesem Friedhof aufmerksam, um den Gästen auch das Gefühl zu vermitteln, dass das Leid und der Tod der NS-Opfer nicht vergessen werden. Ein großartiger Beweis war die Teilnahme von 1360 Berliner*innen, die mit ihrer Schrift die Namen der Toten geschrieben haben. Diese Aktion hat auch überzeugend nachgewiesen, dass viele Menschen unserer Stadt hinter dem Gedanken der Aussöhnung und der Verantwortung stehen.

Frau Iwanicka dankte in ihrem Namen und dem ihrer Tochter, dass Ihnen nach so vielen Jahren der Ungewissheit nun der Besuch an dieser Grabstätte Ihres Onkels möglich wurde. Nach ihrer Rückkehr nach Warschau schrieb sie uns: „Vielen Dank für die Fotos. Ich habe keine Kommentare, die ganze Zeremonie war sehr feierlich und wir werden uns für den Rest unseres Lebens mit Katarzyna (die Tochter) daran erinnern. Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals auf dem Boden stehen würde, in dem die Asche meines Onkels ruht. Meine Tanten konnten es nicht erleben, nur ich. Ich fühle mich durch das Schicksal dieser Geschichte, wenn auch traurig, ausgezeichnet. (...)“ Frau Iwanicka berichtet über einen unbeabsichtigten Nebeneffekt, nämlich, dass ihr Bruder Andrzej und andere sich jetzt für diese Geschichte interessieren.

Dann ergriff Pfarrer Nehk als katholischer Geistlicher für die Erinnerungskultur und Gedenkstättenarbeit im Erzbistums Berlin verantwortlich, das Wort. Er überbrachte den Gästen die Grüße und Segenswünsche des Erzbischofs von Berlin und teilte den Anwesenden mit, dass Pfarrer Zienkowski einen festen Platz im Verzeichnis der Blutzeugen des Erzbistums Berlin bekommen wird. Dieser Gedanke wird seitens der Kirche noch weiter präzisiert werden. 

Hendrik Weija, ein Schüler des Archenholdgymnasiums und der Schul-AG die "AG, übergab mit seiner Grußbotschaft zum Zeichen der polnisch-deutschen Freundschaft Blumensträuße und einen Brief der AG-Mitglieder des Archenholdgymnasiums an die beiden polnischen Gäste. Dann berichtete er den Gästen, dass seine Schule einen Partnerschaftsvertrag mit einer polnischen Schule in Zgierz anstrebt und die Pflege der später neugestalteten Grabanlage U 2 in Kooperation mit der zuständigen Friedhofsverwaltung übernehmen will.

Im Schlussteil der Rede formulierte Hendrik Weija im Namen der gesamten Schul-AG den Stolz der Teilnahme am feierlichen polnisch-deutschen Erdaustausch und würdigte die historische Bedeutung des 9.November verbunden mit der Verantwortung der jungen Generation, die Wiederholung der Geschichte in dieser Form nicht zuzulassen und aktuellen rechten und nationalistischen Tendenzen entschieden entgegenzuwirken. Pfarrer Laminski, kath. Pfarrer im Pastoralen Raum Treptow-Köpenick schloß mit einem Gebet, die feierliche Zeremonie ab.

(Text Klaus Leutner)

Klaus Leutner hat zusammen mit seiner Frau das Treffen initiiert, geplant und durchgeführt. Über die Senatskanzlei, das Erzbistum Berlin und die Partnerschaften für Demokratie Treptow-Köpenick des Bundesprogramms "Demokratie leben!" wurden die Kosten für die Veranstaltung finanziert.

 

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gefördert durch

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Besucher*innenadresse:

Zentrum für Demokratie
Michael-Brückner-Str. 1/Spreestraße
(gegenüber S-Bhf Schöneweide
 
Tel.: Tel.: 030 - 65 48 72 93
E-Mail: zentrum@offensiv91.de

 
Postanschrift:
 
Zentrum für Demokratie
c/o Villa offensiv
Hasselwerderstr. 38 - 40
 
12439 Berlin
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