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PM at the end of the day - Aus / Atmen: Ausstellung / Workshops in Schöneweide

PR Ausstellung Ausatmen

 

Vom 25. April bis 23. Mai werden die Künstler*innen des Kollektivs polysense art von GARAGE e.V. und der Stiftung Reinbeckhallen ihr emotionales Archiv zur Corona-Pandemie aus dem virtuellen in den analogen Raum verlagern und ziehen für diese Zeit mit Ausstellung und Workshops in die Reinbeckhallen in Oberschöneweide.

Dieses Projekt wird im Rahmen der PfD Schöneweide durch das BMFSJF im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" gefördert.

Hier findet ihr die Pressemitteilung mit Ausstellungs- und Workshopterminen, Künstler*innen und ausführlichen Beschreibungen: zur Pressemitteilung

Eckdaten in der Übersicht:

AUSSTELLUNG:
Wann: 25 April 2021 bis 23 Mai 2021
Wo: Stiftung Reinbeckhallen Sammlung für Gegenwartskunst, Reinbeckstr. 11, 12459 Berlin
https://stiftung-reinbeckhallen.de
http://garage-tanz.de
https://polysenseart.com

VERMITTLUNGSPROGRAMM & WORKSHOPS:


"WALK IT OUT" - Ein fotografischer Kiezspaziergang
mit Diana Juneck ORT: Reinbeckhalle
WANN: Sonntag, der 2.5, 10-20 Uhr
Treffpunkt: 2.5. von 10 -12 Uhr Anmeldung mit Themenvergabe Methoden: Fotografie und Kiez Erkundungen in Schöneweide, Wahrnehmung

SCHRIFTMALEREI UND STREET ART WORKSHOP
mit Evgeny Khlebnikov ORT: Reinbeckhallen
WANN: Sonntag, der 9.5, 12-14 Uhr, max. 10 TN Methoden: Schriftmalerei / Street Art

DIE MENSCHLICHE STIMME / HUMAN VOICE
mit Irene Accardo. Keine Altersbeschränkung und Vorkenntnisse nötig.
Workshop 1 : Wander/Schreib- Werkstatt vom 10.5. bis 14.5, jeweils ein 30 Minuten Spot im Zeitraum von 15 Uhr bis 18 Uhr
Workshop 2: Atmen/Soft Yoga/ Stimme am 16.5.2021 um 11 Uhr bis 15 Uhr

"WHY NOT"
Vermittlungsstrategien mit performativen Übungen
mit Riako Napitupulu ORT: Reinbeckhallen
WANN: Donnerstag, der 20.5, 15-17.30 Uhr, max.8 TN Methoden: Performance/ Methoden im Sozialraum/ Partizipation

Positionspapier #Berlinspieltbunt

Akteur_innen der Berliner Kinder- und Jugendarbeit aus dem Partner*innennetzwerk von „Berlin gegen Nazis“ gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus

Positionspapier #Berlinspieltbunt

 

bgn_skatebaer.jpgWir als Akteur_innen der Berliner Kinder- und Jugendarbeit – u.a. Jugendfreizeiteinrichtungen, Abenteuerspielplätze, Bildungsorganisationen und Kinder- und Jugendtheater - sind Teil des Partner_innennetzwerks Berlin gegen Nazis. Gemeinsam mit vielen anderen Personen und Institutionen positionieren wir uns deutlich gegen Rechtsextremismus, Rassismus und
Antisemitismus in unserer Arbeit und darüber hinaus. Es ist uns deshalb besonders wichtig, zum diesjährigen Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März 2021, ein gemeinsames
Zeichen zu setzen.

 


Kinder und Jugendliche in ihrer demokratischen Grundhaltung stärken


In unserer alltäglichen Arbeit sind wir den Menschen- und Kinderrechten verpflichtet. In
unseren Einrichtungen verhandeln wir immer auch aktuelle Debatten, halten und
tragen Kontroversen auf dem Boden der demokratischen Grundrechte aus. In der
aktuellen Pandemie verschärfen sich gesellschaftliche Problemlagen, weswegen wir in
unserer Arbeit mehr denn je gefordert sind, gegen demokratiegefährdende Tendenzen,
vereinfachte Antworten, Verschwörungserzählungen, Antisemitismus, Rassismus und
gegen Rechtsextremismus Position zu beziehen. Gleichzeitig stärken wir Kinder und
Jugendliche in ihrer Vielfalt, kulturellen und politischen Teilhabe und im Austausch zu
ihren solidarischen Perspektiven auf die Welt.


Vielfalt, Gewaltfreiheit und Gleichberechtigung


Kinder- und Jugendarbeit ist immer auch zivilgesellschaftliches Engagement für eine demokratische und menschenrechtsorientierte Gesellschaft. Wir wirken als Akteur_innen in die Bezirke hinein und regen zu Diskussionen an. Und wir zeigen Haltung: Da, wo menschenfeindlich argumentiert wird, nationalsozialistische Verbrechen geleugnet und gezielt Bevölkerungsgruppen für soziale Probleme verantwortlich gemacht werden. Als Vorbilder stehen wir für Vielfalt, Gewaltfreiheit und Gleichberechtigung. In unserer Arbeit und auch mit Wirkung nach außen zeigen wir: Hier sind Organisationen, die sich klar für Menschenrechte und eine offene solidarische
Gesellschaft positionieren. Damit wollen wir auch weitere Menschen motivieren, sich zu
engagieren.


Gemeinsame Themenwoche: Workshops, RAP Web Talks und Theatervorstellungen

In einer Themenwoche im August werden wir uns in den jeweiligen Einrichtungen
gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen und Interessierten mit den Themen Rassismus,
Antisemitismus und Rechtsextremismus auseinandersetzen. In Workshops, RAP Web Talks und bei Theatervorführungen werden Dialoge gefördert, gemeinsame und solidarische Handlungsoptionen ausgelotet sowie Aktionen geplant, um unsere Arbeit und Haltung für eine demokratische Gesellschaft sichtbar und wirksam zu machen. Die Inhalte werden unter den Hashtags #Berlinspieltbunt und #noracism veröffentlicht und sollen berlinweit und darüber hinaus sichtbar sein.


Haltung erzeugt Handlung. Dies bedeutet für uns aktive Arbeit. Diese Haltung wirkt in
unserer Arbeit und nach außen hin sichtbar:
· durch Vernetzung und Unterstützung,
· durch gemeinsame, solidarische Aktionen,
· durch wiedererkennbare und verbindende Zeichen nach außen,
· durch das Eintreten für demokratische Grundwerte und Menschen- und
Kinderrechte.


Wir sind viele – gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus. #Berlinspieltbunt

 


Unterzeichnend für das Netzwerk:
· Abenteuerlicher Bauspielplatz Kolle 37
· all eins e.V. / Mellowpark
· Archiv der Jugendkulturen e.V.
· CABUWAZi Grenzkultur gGmbH
· FamilienZentrum Fabrik Osloer Straße e.V.
· FVAJ e.V.
· GenerationenRaum gGmbH
· GRIPS Theater
· Neue Chance gGmbH
· offensiv‘91 e.V.
· pad gGmbH
· Stiftung Haus der kleinen Forscher
· UNBOX – Evangelischer Kirchenkreis Berlin Stadtmitte
· Verein für aktive Vielfalt e.V.



Ansprechpartner_innen für Presserückfragen:
1. Anna Lederle | Neue Chance gGmbH
mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
2. Andreas Wächter | pad gGmbH
mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
tel.: 0157 59 62 06 87
3. Fabian Schrader | GRIPS Theater
mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
tel.: 030 39 74 74 32

 


Das Positionspapier zum Download findet sich hier!

HEUTE 18.03.21 | 18:30 Uhr: "Rassismus in der Kulturszene" online Podiumsdiskussion

210318 fb event Rassismus Kulturszene

 

Rassismus in der Kulturszene - Podiumsdiskussion im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus mit Ricardo Bacallao (Filmregisseur) und José Carlos Mayorga (Gründer von ARTivisten e.V.) (dt./engl.)

Koloniale Bilder und rassistische Mythen pflanz(t)en sich durch die Medien-und Kulturlandschaft fort. Der Filmregisseur Ricardo Bacallao widersetzt sich dieser Perspektive. Mit "The-Maji-Maji-Readings" (2006) hat er Personen wie Ekpenyong Ani, Philippa Ébené, und Grada Kilomba über ihre Erfahrungen mit Alltagsrassismus und deutsche Popkultur sprechen lassen. Auch die Arbeit von ARTivisten e.V. schafft eine widerständige Praxis gegen rassistische Deutungen.In der Podiumsdiskussion mit Filmscreening wird der Blick auf Rassismus in der Kulturszene geschärft und diskutiert, wie diesem begegnet werden kann.

 

Zoom-Meeting beitreten

https://us02web.zoom.us/j/81515973821...

Meeting-ID: 815 1597 3821

Kenncode: 540165

 

Die Veranstaltung wird durch die Partnerschaft für Demokratie Schöneweide organisiert. Die Partnerschaften für Demokratie werden im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" durch das BMFSFJ gefördert. Die Inhalte stellen keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des BAFzA dar.

Ausschlussklausel: Die Veranstaltenden behalten sich vor, Teilnehmende von der Veranstaltung auszuschließen, wenn diese durch ihr Verhalten, insbesondere durch rechtsextreme, rechtspopulistische, rassistische und antisemitische Äußerungen die Veranstaltung grob oder wiederholt stören.

 

***

Racism in the cultural scene - panel discussion in the context of the International Weeks against Racism with Ricardo Bacallao (film director) and José Carlos Mayorga (founder of ARTivisten e.V.)

Colonial images and racist myths perpetuate themselves through the media and cultural landscape. The film director Ricardo Bacallao opposes this perspective. In "The-Maji-Maji-Readings" (2006), he has interviewed people such as Ekpenyong Ani, Philippa Ébené, and Grada Kilomba talk about their experiences with everyday racism and German pop culture. The work of ARTivisten e.V. also creates a resistant practice against racist interpretations.In the panel discussion with film screening the view on racism in the cultural scene will be sharpened and discussed how it can be countered.

 

Join the Zoom meeting

https://us02web.zoom.us/j/81515973821...

Meeting ID: 815 1597 3821

ID code: 540165

 

The event is organized by the Partnerschaft für Demokratie Schöneweide. The Partnerschaften für Demokratie are funded by the BMFSFJ as part of the federal program "Demokratie leben!". The contents do not represent an expression of opinion by the BMFSFJ or the BAFzA.

Disclaimer: The organizers reserve the right to exclude participants from the event if they grossly or repeatedly disrupt the event through their behavior, especially through right-wing extremist, right-wing populist, racist and anti-Semitic statements.

Veranstaltungsreihe "Von der Geschichte zur Gegenwart - Orte der historischen und politischen Bildungsarbeit in Treptow-Köpenick" 2021

Veranstaltungsreihe "Von der Geschichte zur Gegenwart - Orte der historischen und politischen Bildungsarbeit in Treptow-Köpenick"

Veranstaltungsreihe "Von der Geschichte zur Gegenwart - Orte der historischen und politischen Bildungsarbeit in Treptow-Köpenick": 19.02. - 19.06.2021

 

Auch in diesem Jahr laden wir euch zu unserer historisch-politischen Veranstaltungsreihe ein: Die Veranstaltungsreihe soll über die geschichtlichen Dokumente von Diskriminierung, Menschenverachtung und Diktatur aufzeigen, warum Bürgerbeteiligung, Partizipation und gesellschaftliches Engagement so wichtig sind.

 

Das komplette Programm kann als Flyer heruntergeladen werden: Flyer historisch-politische Veranstaltungsreihe.

 

Bitte informieren Sie sich vorab auf www.berlin.de/integration-tk/veranstaltungen, in welcher Form die Veranstaltung pandemiebedingt stattfinden wird. Bitte tragen Sie sicherheitshalber immer einen Mund-Nasen-Schutz mit sich!Please inform yourself in advance on www.berlin.de/integration-tk/veranstaltungen in which form the event will take place due to the pandemic. To be on the safe side please always carry a Mouth-Nose-Protection with you!

 

 

Programm vom 19.02. bis 19.06.2021:

 

LIVE-PODCAST: MEHRSPRACHIGKEIT ALS BEREICHERUNG | LIVE PODCAST: MULTILINGUALISM AS ENRICHMENT

Freitag, 19.02.2021, 17:00 Uhr, ca. 2 hLive-Podcasts auf dem YouTube-Kanal von interaXion: https://www.youtube.com/channel/UChpZz87mt3PnMUjAQkpx3Rw

Anlässlich des Tags der Muttersprache möchten wir ins Gespräch kommen. Wir empfinden Mehrsprachigkeit als Bereicherung und sprechen dabei aus ganz unterschiedlichen Perspektiven: die Weitergabe der Muttersprache zwischen Eltern und ihren Kindern, Mehrsprachigkeit in der Pädagogik und Poesie. Unsere Gesprächspartner:innen haben selbst Migrations- und Fluchterfahrung und können so sowohl aus persönlicher als auch professioneller Erfahrung sprechen. Die Veranstaltung entstand aus einem Impuls der neu gegründeten bezirklichen AG Mehrsprachigkeit.

Friday, 19.02.2021, 5 pm, ca. 2 hoursLive podcast on the YouTube channel of interaXion: https://www.youtube.com/channel/UChpZz87mt3PnMUjAQkpx3RwIt’s the International Day of Mother Language in February. That’s why we would like to start a conversation. We see multilingualism as an enrichment and speak from very different perspectives: the passing on of the mother tongue between parents and their children, multilingualism in pedagogy and poetry. Our discussion partners themselves migrants or refugee and can speak from both personal and professional experience. The idea to this event came to us in the context of the newly founded local Working Group on Multilingualism.

 

 

zurückERZÄHLT: HÖRSPAZIERGANG UND AUSTAUSCH | zurückERZÄHLT: AUDIO WALK AND EXCHANGE

Samstag, 27.03.2021, 16:00 Uhr, ca. 2 hOnline | Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Der Hörspaziergang zurückERZÄHLT erzählt Geschichten der 106 Schwarzen Kinder, Frauen und Männer am Karpfenteich im Sommer 1896. Sie waren die Darsteller:innen der ersten Deutschen Kolonialausstellung im Rahmen der großen Gewerbeausstellung im Treptower Park. “Angeworben” von der Reichsregierung und den Kolonialbehörden in den von den Deutschen kolonisierten Gebieten kamen sie nach Berlin und mussten dort einen Sommer lang die koloniale Inszenierung der Ausstellungsmacher:innen performen.

Hörspaziergang: https://zurueckerzaehlt.de/ Bei der Veranstaltung gibt es die Möglichkeit den Hörspaziergang alleine oder in Kleingruppen auszuprobieren. Anschließend wird es entweder vor Ort oder online die Möglichkeit zu einem Austausch über die Themen Rassismus und Kolonialismus in der Geschichte und der Gegenwart geben. Der Hörspaziergang wurde entwickelt von Joel Vogel und Vincent Bababoutilabo und entstand in Kooperation mit ISD e.V., Berlin Postkolonial e.V. und Decolonize Berlin.

Saturday, 27.03.2021, 4 pm, ca. 2 hoursOnline | Registration: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

The audio walk zurückERZÄHLT tells stories of the 106 Black children, women and men at the carp pond in the summer of 1896. They were performers inside the first German Colonial Exhibition as part of the large trade exhibition in Treptower Park. “Recruited” by the government of the Reich and the colonial authorities in the territories colonized by the Germans they came to Berlin and had to perform the colonial staging of the exhibition organizers for one summer.

Audio walk: https://zurueckerzaehlt.de/ At the event there will be the possibility to try out the audio walk alone or in small groups. Afterwards, there will be the opportunity for an exchange about the topics of racism and colonialism in history and the present, either on site or online. The audio walk was developed by Joel Vogel and Vincent Bababoutilabo in cooperation with mit ISD e.V., Berlin Postkolonial e.V. and Decolonize Berlin.

 

UN)SICHTBARE GESCHICHTE? NS ZWANGSARBEIT IN UNTERNEHMENSGESCHICHTE | (IN)VISIBLE HISTORY? NAZI FORCED LABOR IN CORPORATE HISTORIES

Donnerstag, 22.04.2021, 17:00 Uhr, ca. 2,5 hOnline, Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Im Zweiten Weltkrieg verschleppte Deutschland Millionen von Menschen zur Zwangsarbeit. Wir beschäftigen uns mit der Geschichte der Zwangsarbeit im Nationalsozialismus. Welche Unternehmen haben davon profitiert und wie gehen sie heute mit dieser Geschichte um?

Thursday, 22.04.2021, 5 pm, ca. 2,5 hoursOnline, Registration: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

During the Second World War, Germany abducted Millions of people for forced labor. We explore the history of forced labor during National Socialism. Which companies have benefited from it and how are they dealing with their heritage today?

 

POLITISCHE TÖNE - DAS FUNKHAUS IN OBERSCHÖNEWEIDE | POLITICAL SOUNDS - THE RADIO STATION IN OBERSCHÖNEWEIDE

Freitag, 07.05.2021, 16:00 Uhr, ca. 2 hFunkhaus, Nalepastraße 18, 12459 Berlin

Das Funkhaus in der Nalepastraße ist nicht nur architektonisch und raumakustisch, sondern auch radiohistorisch eine absolute Besonderheit. Von 1954 bis 1991 war dieser stadtähnliche Gebäudekomplex die Radiozentrale der DDR. Alle überregionalen Sender der DDR (u.a. Berliner Rundfunk, Radio DDR und DT64) produzierten und sendeten aus Oberschöneweide. Das Staatliche Rundfunkkomitee war ebenso dort ansässig und sollte die Zentralisierung und Leitung/Überwachung des Sendebetriebs sicherstellen. Wir möchten mit Ihnen auf Zeitreise gehen und die historische und politische Dimension des Ortes erkunden.

Friday, 07.05.2021, 4 pm, ca. 2 hoursFunkhaus, Nalepastraße 18, 12459 Berlin

The radio station in Nalepastrasse is unique in terms of it’s history, architecture and room acoustics. This city-like building complex was the radio headquarters of the GDR from 1954 to 1991. All of the GDR’s national stations (including Berliner Rundfunk, Radio DDR and DT64) produced and broadcast from Oberschöneweide. The State Broadcasting Committee was also located there and was supposed to ensure the centralization and management/supervision of broadcasting operations. We would like to go on a journey through time and explore with you the historical and political dimension of the place.

 

AKTIONSTAG - SCHÖNEWEIDE IN DER NACHWENDEZEIT | ACTION DAY - SCHÖNEWEIDE IN THE POSTREUNIFICATION PERIOD

Samstag, 05.06.2021 13:00 Uhr, ca. 6 hverschiedene Orte in Schöneweide

Der Aktionstag lädt zur Reflexion über die Veränderungen in Schöneweide in der Nachwendezeit ein. Die gesellschaftlichen Umbrüche und die De-Industrialisierung des Ortsteils, die Auswirkungen der Treuhand-Politik. All diese Veränderungen kamen auch auf der individuellen Ebene an und beeinflussten das Leben der Menschen in Schöneweide. Wir möchten gemeinsam mit Zeitzeug:innen und mit Beteiligung von lokalen Künstler:innen einen Blick zurück werfen. An diesem Aktionstag finden an verschiedenen Orten in Schöneweide Diskussionen, Kiez-Spaziergänge und kleine künstlerische Interventionen statt. Dabei sollen Perspektiven, die in offiziellen Debatten oft nur am Rande vorkommen, sichtbar werden.

Saturday, 05.06.2021, 1 pm, ca. 6 hoursvarious locations in Schöneweide

This action day invites you to reflect on the changes in Schöneweide in the post-reunification period. The social upheavals and the de-industrialization of the district, the effects of the Treuhand policy, all these changes also reached the individual level and influenced the lives of people in Schöneweide. We will take a look back together with contemporary witnesses and with the participation of local artists. On this day of action, discussions, neighborhood walks and small artistic interventions will take place at various locations in Schöneweide. The aim is to visualise perspectives that are often marginalised in official debates.

 

FÜHRUNG ELSENGRUND | GUIDED TOUR ELSENGRUND

Samstag, 19.06.2021, 15 Uhr, ca. 2 hTreffpunkt S Köpenick – Ausgang Stellingdamm

Einen Höhepunkt des frühen NS-Terrors in Berlin stellte die „Köpenicker Blutwoche“ Ende Juni 1933 dar. SA-Männer verschleppten hunderte Menschen in die Sturmlokale und ins ehemalige Amtsgerichtsgefängnis, wo sie schwer misshandelt wurden. Mindestens 23 Menschen starben. Die Gewalt fand nicht anonym im geschlossenen Raum statt, sondern unter den Augen der Öffentlichkeit. 88 Jahre nach den Ereignissen erzählt der Rundgang die Geschichte(n) der Opfer und ihrer Familien und bringt uns zu ihren ehemaligen Wohnorten im Elsengrund.

Saturday, 19.06.2021, 3 pm, ca. 2 hoursMeeting point S Köpenick – Exit Stellingdamm

A high point of the early Nazi terror in Berlin was the “Köpenick Blood Week” at the end of June in 1933. SA men dragged hundreds of people into the storming pubs and the former district court prison where they were severely maltreated. At least 23 people died. The violence did not take place anonymously in a closed room but under the eyes of the public. 88 years after the events the tour tells the story(s) of the victims and their families and takes us to their former homes in Elsengrund.VERSCHOBEN! NEU: 21.08.2021:

 

ADLERSHOF IM SPIEGEL DER GESCHICHTE | ADLERSHOF IN REFLECTION OF HISTORY

Samstag, 21.08.2021, 14:00 Uhr, ca. 3 hTreffpunkt S Adlershof – am Aufzug

Adlershof hat eine bewegte Geschichte. Anlässlich des Jahrestages des Kapp-Putsches möchten wir verschiedene Elemente dieser Geschichte beleuchten. Bei einem Rundgang durch das alte Adlershof werfen wir gemeinsam einen Blick auf die Schauplätze des Kapp-Putsches, erfahren etwas über das Leben und das Werk der Schriftstellerin Anna Seghers und suchen nach Spuren von jüdischem Leben im Ortsteil. Dazu erfahren wir etwas über die Stolpersteine, die in Adlershof verlegt wurden. Die Veranstaltung findet auch im Rahmen einer Veranstaltungsreihe zu den bezirklichen Stolpersteinen und zu jüdischem Leben in Treptow-Köpenick statt.

Saturday, 13.03.2021, 2 pm, ca. 3 hoursMeeting point S Adlershof – at the elevator

Adlershof has a turbulent history. On the occasion of the anniversary of the Kapp Putsch we would like to shed light on various elements of this history. On a tour through the old Adlershof we will take a look at the sites of the Kapp Putsch, learn about the life and work of the writer Anna Seghers and look for traces of Jewish life in the district. In addition, we will learn about the “Stolpersteine“ that have been laid in Adlershof. The event is also part of a series of events on the district’s Stolpersteine and Jewish life in Treptow-Köpenick.

 

Alle Veranstaltungen finden mindestens auf Deutsch statt und sind kostenfrei. Sollte eine Übersetzung benötigt werden, schreiben Sie eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

All events are held in easy German and are free of charge. If you need translation, please send an e-mail to Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Die Reihe ist ein Kooperationsprojekt von: Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick, Partnerschaft für Demokratie Treptow-Köpenick, Partnerschaft für Demokratie Schöneweide, InteraXion – Willkommensbüro für geflüchtete Menschen und Migrant*innen, Bezirksamtes Treptow-Köpenick – Integrationsbereich, MaMis en Movimiento e.V., Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg e.V., ARTivisten e.V..

 

Die Infos findet ihr auch nochmal hier auf der Seite des Bezirksamtes:

https://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/politik-und-verwaltung/beauftragte/integration/veranstaltungen/artikel.1044633.php

gefördert durch

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Besucher*innenadresse:

Zentrum für Demokratie
Michael-Brückner-Str. 1/Spreestraße
(gegenüber S-Bhf Schöneweide
 
Tel.: Tel.: 030 - 65 48 72 93
E-Mail: zentrum@offensiv91.de

 
Postanschrift:
 
Zentrum für Demokratie
c/o Villa offensiv
Hasselwerderstr. 38 - 40
 
12439 Berlin