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Projektvorschläge für die PfD Treptow-Köpenick 2020

Der Begleitausschuss Treptow-Köpenick hat am 18. Februar über 12 beantragte Projekte abgestimmt. Wir freuen uns, dass auch dieses Jahr so viele gemeinnützige Träger ihre Projektideen eingereicht haben. 11 Projekte wurden schließlich vom Gremium für eine Förderung weiterempfohlen!

Aber die zweite Antragsrunde folgt zugleich, denn im Topf des Aktionsfonds sind noch nahezu 10.000 Euro.

Die nächste Entscheidungsrunde steht Ende Mai an. Bis zum 26. Mai  könnt ihr eure Projektanträge bei uns einreichen (Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

 

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Diese Projekte wurden vom Begleitausschuss am 18 Februar empfohlen

(Durch die Corona-Pandemie ist noch nicht absehbar, ob alle Projekte - wie beschrieben - durchgeführt werden können)


Feuerwehrtopf (Initiativfonds) // Kinderring Berlin e.V.
Dieses Jahr gibt es wieder die Möglichkeit für Privatpersonen bis zu 500 Euro zu beantragen.



Radikal Respektvoll - Auf deine Worte folgen Taten // Artikel 1 - Initiative für Menschenwürde e.V.
Radikal Respektvoll geht es darum, Kinder in der Fähigkeit zu stärken, andere Individuen in ihrer Eigenart zu erkennen und den eigenen Umgang damit entsprechend anzupassen. Denn ein respektvoller Umgang innerhalb der Gruppe und der Einrichtung führt zu einem positiven Umfeld, in dem die Kinder besser lernen und ihre Sozialkompetenzen gestärkt werden.


Zeitzeugingespräch mit Dr. Eva Umlauf // Kreisjugendring Köpenick e.V.
Nach einem Besuch der Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau im November 2019 entstand unter den Jugendlichen die mitfuhren das Bedürfnis des Austausches mit einer Zeitzeugin/ einem Zeitzeugen. Bei der Recherche innerhalb einer kleinen Arbeitsgruppe von und mit Jugendlichen stießen wir auf das Buch von Dr. Eva Umlauf: "Die Nummer auf deinem Unterarm ist blau wie deine Augen" und entschieden uns, dass wir sie als eine der jüngsten Auschwitzüberlebenden gerne zu uns in den Jugendclub einladen möchten um dem Vergessen entgegenzuwirken.

 

Möglichst freiwillig // Internationaler Bund Berlin-Brandenburg
Filmvorführung im Rahmen der "Internationalen Wochen gegen Rassismus": "Möglichst freiwillig" von Allegra Schneider ist ein Dokumentarfilm Antiziganismus, Abschiebung und Migration, aber auch über Freundschaft und Hoffnung. Es sollte ein Filmscreening und eine Podiumsdiskussion mit der Filmemacherin stattfinden.

 

Die Selbsterfindung // KungerKiezInitiative e.V.
Unser Theaterprojekt ist ein partizipatives Theater für Kinder und Jugendliche in der Unterkunft in der Chris-Gueffroy-Allee. Alle Teilnehmenden haben die Möglichkeit, das Projekt mitzugestalten. Der Text ist nicht vorgeschrieben. Sie können die Geschichte für das Stück selbst zusammenbauen. Sie können sogar ihre eigenen Rollen für das Stück gestalten. Vor dem Beginn der Proben diskutieren wir, welches Thema wir für die Geschichte nehmen. Dabei nennt jede/r Teilnehmende ihr/sein eigenes Thema, das mit ihrem/seinem eigenen Wunsch zusammenhängt. Das Regie-Team leitet den Prozess senbsibel an, motiviert die Teilnehmenden und ermutigt sie, ihre Ideen frei zu äußern.


Your Story Piece -Erzählwerkstatt mit Frauen // MaMis en Movimiento e.V.
Frauen mit Flucht- und/oder Migrationserfahrung erhalten über mehrere Monate die Möglichkeit ihre eigene Geschichte zu erzählen und aufzuschreiben. Am Ende sollen die Erinnerungen im Magazin "RawafewdZusammenfluss" auf englisch und arabisch abgedruckt werden.


Meine Stadt, mein Kiez, … -  Ich zeig Dir meine Zukunft // Schlaglicht e.V.
Im Projekt "Meine Stadt, mein Kiez, meine Schule! - Ich zeig' dir meine Zukunft" setzen sich Kinder über fünf Tage hinweg mit ihren Vorstellungen zum Thema Zusammenleben auseinander. Hierzu entwickeln sie Wünsche und Forderungen. Sie arbeiten Strategien zur Umsetzung ihrer Wünsche aus. Die Vorstellungen und Wünsche beziehen sich auf ihre direkte Lebenswelt, also ihren Wohnort, ihre Schule und auf das Zusammenleben zwischen Erwachsenen und Kindern oder Alteingesessenen und neu Hinzuziehenden. Anschließend setzen sie diese Wünsche medial um. Dazu beschäftigen sie sich mit verschiedenen Formaten und experimentieren mit deren Wirkungen. So lernen sie Einsatzmöglichkeiten unterschiedlicher gestalterischer Mittel kennen und setzen diese ein. Als Ergebnisse entstehen visionäre Filme von Kindern. Diese werden am Ende im Rahmen einer Präsentation an der Schule Mitschüler_innen, Lehrkräften, Elternvertreter_innen und Vertreter_innen der lokalen Politik präsentiert.

 

Aktion "Noteingang" im Rahmen der Kampagne "Schöner weiden ohne Nazis!" // Kreisjugendring Köpenick e.V. / Bündnis „BUNT statt braun“
Mit einem Aufkleber an Türen und Fenstern von verschiedenen beteiligten Einrichtungen (Läden, Cafés, Kneipen, Tankstellen, Clubs, Familien-, Jugendeinrichtungen, Kirchen oder auch privaten Häusern) soll potentiell Betroffenen signalisiert werden, dass sie dort Hilfe und einen sicheren Ort finden. Letztendlich entstehen so nicht nur Schutzräume. Es kann darüber hinaus auch ein Netzwerk entstehen, welches durch eine wachsende Zahl an Unterstützer_innen möglichen Angreifer_innen zeigt, dass die Gesellschaft sich breit gegen Rassismus und Gewalt aufstellt. Das Projekt soll dieses Jahr auf Treptow und Schulen ausgeweitet werden.


Friedenskonzert 2020 // KunstHofKöpenick e.V.
Dieser Abend soll, wie die beiden vorangegangenen Friedenskonzerte, den Menschen hier in Treptow-Köpenick, die sich zu Humanismus, Frieden, Mitmenschlichkeit und Solidarität bekennen, Kraft und Mut geben, das auch im eigenen Umfeld immer wieder einzubringen, nicht zu verstummen, sich zu äußern, sich bewusst zu sein. Und das außerhalb von parteipolitischen Lagern.

 

100 Jahre Berlin aus feministischer Perspektive // Verlernen e.V.
Vor 100 Jahren wurden die die Einheitsgemeinde Berlin geschaffen, welche bis heute die Grenzen der Stadt bestimmt. Nur ein Jahr zuvor hatten sich Frauen in Deutschland das Wahlrecht erstritten. Diese Jubiläen nehmen wir zum Anlass, um an Kämpfe für Geschlechtergerechtigkeit und sexuelle Selbstbestimmung zu erinnern und den heutigen Berliner Stadtraum aus einer historisch-gendersensiblen Perspektive zu betrachten. Insgesamt sollen in unserem Projekt drei Workshops mit Schulklassen in Berlin Treptow-Köpenick durchgeführt werden. Während der ganztägigen Workshops werden wir uns mit der Geschichte der Geschlechterverhältnisse der letzten 100 Jahre in Berlin befassen. Der zweite Teil steht ganz im Zeichen des Lernens an authentischen Orten. Die Teilnehmenden werden sich während einer Stadtbegehung selbständig einen Überblick über aktuelle Aushandlungen von Geschlecht und Sexualität im öffentlichen Raum verschaffen und in der Gruppe ihre Ergebnisse diskutieren.

 

Mach mit gegen Rassismus // Schöneweiderleben e.V.
Dieses Projekt bezieht sich auf unsere Teilnahme an sieben Stadtteilfesten in Treptow-Köpenick. Bei dem Allendefest, Fest für Demokratie, Kinder- und Familienfest ist Rahnsdorf, Kietzer Sommer, Bölschefest, Bohnsdorfer Sommerfest, Baumscheibenfest in Alt-Treptow werden wir Stände mit Infomaterialien zu Rassismus und Rechtsruck haben und werden Öffentlichkeitsarbeit machen. Einerseits um neue Mitstreiter zu gewinnen und um Interessierte zum Nachdenken anzuregen. Außerdem wird auf unsere Herbstveranstaltung im Kiezklub KES hingewiesen.

 

 

gefördert durch

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Besucher*innenadresse:

Zentrum für Demokratie
Michael-Brückner-Str. 1/Spreestraße
(gegenüber S-Bhf Schöneweide
 
Tel.: Tel.: 030 - 65 48 72 93
E-Mail: zentrum@offensiv91.de

 
Postanschrift:
 
Zentrum für Demokratie
c/o Villa offensiv
Hasselwerderstr. 38 - 40
 
12439 Berlin
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